Die besten Tipps bei Tierhaarallergie

Kontakt vermeiden

Kontakt vermeiden

Die Vermeidung des Kontakts zu dem allergieauslösenden Tier ist das A und O, wenn eine Tierhaarallergie diagnostiziert wurde. Andernfalls besteht die Gefahr, dass sich aus einem allergischen Schnupfen allergisches Asthma entwickelt.

Doch was, wenn das eigene Haustier die Beschwerden hervorruft? Vor allem, wenn Kinder allergisch reagieren, raten Experten dazu, sich nach einem neuen Zuhause für seinen tierischen Freund umzusehen. So schwer es auch fällt. Denn: Die Allergen-Partikel werden z. B. über die Luft weitergegeben und haften überall in der Wohnung – das kann selbst nach Abgabe des Haustiers über mehrere Monate der Fall sein. Es wird also kaum ausreichen, das Tier z. B. aus dem Schlafzimmer zu verbannen.

Hilfe aus der Apotheke gegen akute Beschwerden

Hilfe aus der Apotheke gegen akute Beschwerden

Selbst, wenn das allergieauslösende Tier nicht (mehr) in den eigenen vier Wänden wohnt, kann die Tierhaarallergie ein Thema sein. Denn auch Freunde, Bekannte oder Verwandte haben Haustiere. Insofern ist es nicht immer möglich, dem Allergieauslöser komplett aus dem Weg zu gehen.

Daher sollten Tierhaarallergiker entsprechende Medikamente gegen allergischen Schnupfen möglichst griffbereit haben. Geeignet sind zum Beispiel Antihistaminika aus der Apotheke, die helfen können, akute Beschwerden gezielt zu lindern.

Lorano®Pro: Jetzt rezeptfrei

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Allergischer Schnupfen? Lorano®Pro wirkt schnell, stark und langanhaltend über 24 Stunden. 1 Tablette täglich genügt!

Mit dem Wirkstoff Desloratadin steht Ihnen ein modernes Antihistaminikum der 3. Generation zur Verfügung, das seine Wirkung bereits nach 30-60 Minuten entfaltet – und dabei nicht schläfrig* macht.

Die Allergietabletten sind ab sofort rezeptfrei in der Apotheke erhältlich.
Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren geeignet.

Gut zu wissen: Lorano®Pro lindert auch die Beschwerden bei Nesselsucht.

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Fellpflege – aber richtig

Fellpflege – aber richtig

Sollten Sie sich dazu entschieden haben, Ihr Haustier trotz einer Allergie zu behalten, können Sie bei der Fellpflege einiges beachten:

  • Achten Sie auf regelmäßige Pflege des Fells, so dass möglichst wenig lose Haare durch die Wohnung fliegen
  • Bürsten Sie am besten draußen – lassen Sie diese Aufgabe möglichst einen Nicht-Allergiker übernehmen
  • Katzen baden (wenn möglich) – im Speichel haften Allergene, die beim Putzen mit der Zunge auch ins Fell gelangen
Runter vom Sofa!

Runter vom Sofa!

Grundsätzlich sollte das eigene Tier nicht auf das Bett oder Sofa dürfen. Denn Tierallergene haften besonders gut auf Polstermöbeln und Matratzen. Weitere Regeln in diesem Zusammenhang:

  • Polstermöbel möglichst entfernen oder reduzieren – vorhandene Polstermöbel häufig reinigen
  • Decken, Vorhänge, Kissen regelmäßig reinigen
  • Teppiche möglichst entfernen bzw. waschen
  • Täglich Staubsaugen ist ein Muss – diese Aufgabe sollte möglichst ein Nichtallergiker übernehmen. Am besten eignen sich Staubsauger mit speziellen HEPA-Filtern für Allergiker.
  • Glatte Bodenflächen täglich feucht wischen
Vorsicht auch bei Kleidungsstücken & Co.

Vorsicht auch bei Kleidungsstücken & Co.

Beim Kauf von Kleidung, Bettzeug, Matratzen, Teppichen oder Polstermöbeln sollten Produkte gewählt werden, die nicht unter Verwendung von allergieauslösenden Tierhaaren oder Vogelfedern hergestellt worden sind.

Wer zum Beispiel auf Kaninchen- oder Pferdehaare allergisch reagiert, sollte bei Pelz, Angora-Gewebe sowie bei Teppichen, Polstermöbeln und Matratzen unbedingt das Etikett prüfen.

Bei einer Vogel-Allergie empfiehlt es sich, auf Kissen und Bettdecken mit Federfüllung zu verzichten.

Weitere wichtige Maßnahmen bei Tierhaarallergie

Weitere wichtige Maßnahmen bei Tierhaarallergie

Grundsätzlich sollten Tierhaarallergiker nach dem Streicheln eines Tiers immer gründlich die Hände waschen.

Darüber hinaus können Sie zum Beispiel Freunde mit einem Haustier bitten, das Tier nicht zum Treffen mitzubringen und nach Möglichkeit Kleidung anzuziehen, die nicht in Kontakt mit dem Tier gekommen ist.

Extra-Tipp: Kater sollten möglichst kastriert werden – auf diese Weise lässt sich die Menge der Allergene um rund 50 Prozent reduzieren.

Wann zum Arzt bei Tierhaarallergie?

Wann zum Arzt bei Tierhaarallergie?

Wenn Kleinkinder, Schwangere oder Stillende allergisch auf Tiere reagieren, ist grundsätzlich ein Arzt aufzusuchen. Dasselbe gilt, wenn die Beschwerden sehr stark ausgeprägt sind oder begleitende Symptome wie z. B. Atemprobleme auftreten.

Auch Menschen mit einer chronischen Grunderkrankung sollten bei Anzeichen für eine Tierhaarallergie den Arzt aufsuchen.

Nicht zuletzt gilt: Wenn sich die Beschwerden trotz Behandlung innerhalb von zehn Tagen nicht bessern, ist ein Arztbesuch wichtig.